Ein Highlight – die Hochzeitstorte

 

Hochzeitstorten sind eine lang gehegte Tradition und gehören zur Hochzeitsfeier, wie das Brautpaar selbst. Nach altem Brauch wird die Torte nach dem Hauptgang vom Brautpaar angeschnitten und unter den Gästen verteilt. Dieses Ritual soll den Zusammenhalt der Liebenden anzeigen. Natürlich soll eine Hochzeitstorte nicht nur als Brauch dienen, sondern soll auch optisch und geschmackstechnisch ein Highlight sein.

 

Das Design – die Optik macht’s

Eine Hochzeitstorte ist nicht nur ein Genuss, sondern auch optisch ein wahres Meisterwerk. Eine gute Konditorei sollte in der Lage sein, ganz individuelle Wünsche des Brautpaares möglichst perfekt umzusetzen.

Bilder von Hochzeitstorten finden sich im Inernet und natürlich in unserer Galerie. Diese können dem Brautpaar zumindest ein paar Anregungen mit auf den Weg geben, welche sich dem individuellen Geschmack selbstverständlich noch anpassen lassen. Apropos Geschmack: was wäre die schönste Hochzeitstorte, wenn diese nicht auch entsprechend gut schmecken würde?

Die Geschmacksfrage ist mindestens ebenso wichtig, wie die Frage nach dem Aussehen der Hochzeitstorte. Es muss nicht immer Schoko oder Vanille sein, wo doch die Auswahl an völlig aufregenden Geschmackserlebnissen geradezu unerschöpflich ist. Umdenken ist angesagt bei der Wahl der Hochzeitstorte. Waldfrucht, Orange und Tiramisu sind nur einige der Variationen, welche der Konditor auf Wunsch gestalten kann.

Das köstliche Geschmackserlebnis lässt sich wunderbar an die Saison anpassen, denn während deftige Hochzeitstorten mit viel Schokolade und Sahne optimal erscheinen, eignen sich an heißen Sommertagen eher fruchtig- leichte Tortenkreationen.

 

Fotos: Amanda Watson, Hey there Cupcakes

 

Individuelle Gestaltung – die persönliche Note

Um die Hochzeitstorte zu einem persönlichen Highlight zu machen, empfehlen sich spezielle Schriftzüge oder andere Verzierungen, die sich speziell auf das Brautpaar beziehen. Steht die Hochzeitsfeier gar unter einem Motto, kann sich natürlich auch die Hochzeitstorte entsprechend formtechnisch oder farblich anpassen lassen. In sich sollte die Kreation jedoch harmonisch wirken und nicht zu farbenfroh gestaltet sein.

Üblicherweise werden Hochzeitstorten mit Figuren dekoriert. Hier müssen es nicht immer Brautpaare sein, die das Kunstwerk schmücken. Online darf man sich auch in Sachen Hochzeitsfiguren ein paar wirklich abwechslungsreiche Anregungen einholen.

 

Die Planung – frühzeitig

Konditoren können sich besonders in typischen Hochzeitsmonaten, wie zum Beispiel im Mai, kaum vor Aufträgen retten. Wer nicht auf irgendwen ausweichen möchte, sollte mit der Planung und Bestellung der Hochzeitstorte also frühzeitig beginnen.

Etwa vier bis sechs Monate vor dem Hochzeitstermin sollte die Bestellung abgegeben sein, um auch tatsächlich alle Wünsche erfüllt zu kriegen.

 

Welcher Konditor darf es sein?

Üblicherweise kann ein Konditor nicht nur Bilder seiner Kreationen vorzeigen, sondern er liefert dem Brautpaar auch ein paar wirklich appetitliche Kostproben seines Könnens. Schließlich zählt der Geschmackstest mehr, als alle Kreativität im Design.

Es lohnt sich, mehrere Konditoreien zu vergleichen und diese kosten-, geschmacks- und designtechnisch auf die Probe zu stellen. Erst dann sollte eine Entscheidung für einen Konditor gefällt werden.

 

 

Fotos: En Vogue Photography, Adene Photography

 

 

Der Hochzeitstorten Kaufvertrag

Was nützen alle Planungen, wenn diese letztendlich doch nicht umgesetzt werden? Um böse Überraschungen zu vermeiden, muss mit dem ausgewählten Konditor ein umfangreicher Vertrag aufgesetzt werden. In diesem hält das Brautpaar alle Wünsche, wie beispielsweise Geschmack und Design, fest. So kommt es ganz sicher nicht zu Missverständnissen.

Telefonnummern müssen ebenfalls ausgetauscht werden, um eventuelle Änderungen in der Lieferzeit und dergleichen rechtzeitig abklären zu können. Das Datum der Feier muss natürlich ebenso angegeben werden, wie die Kosten, die auf das Brautpaar zukommen. Wichtig sind Sonderwünsche und gegebenenfalls Zusatzkosten für die Lieferung der Hochzeitstorte.

 

Transport ohne Schäden

Mit der Lieferung wären wir auch schon beim Hauptproblem, das eine Hochzeitstorte mit sich bringt. Schließlich soll die Torte die Location völlig unbeschadet erreichen.

Dies kann aber nur der Konditor gewährleisten, denn im ungekühlten PKW des Brautpaares oder eines Helfers kann die Hochzeitstorte schnell verlaufen oder im schlimmsten Fall kippen. Jeder Konditor ist absolut geübt im Torten- Transport und sollte unbedingt mit seinem Know-How in Anspruch genommen werden.

 

 

Fotos: Sarah Yates, Jose Villa

 

Die Tradition der Hochzeitstorte – das Anschneiden

Natürlich ist das Brautpaar selbst dafür zuständig, die Hochzeitstorte anzuschneiden.

Dies geschieht nach alter Tradition um Mitternacht. Mit dem Verzehr dieser köstlichen Nachspeise gilt auch die Feier an sich als beendet. Dazu empfiehlt sich ein Kaffee oder je nach Geschmack eine gute Tasse Espresso.

 

Wer nicht allzu sehr an alte Bräuche anknüpfen möchte, kann natürlich auch eine Tanzpause zum Anschneiden der Hochzeitstorte nutzen. Das Messer, welches vom Brautpaar gemeinsam geführt wird, ist mit einer Schleife verziert.

Es heißt, dass derjenige, dessen Hand oben ist, auch das Sagen in der Ehe haben wird. Aber das nur am Rande. Ein Stück Torte als Erinnerung Wenn wir schon bei Bräuchen sind, möchten wir doch noch einen obendrauf setzen.

Um Erinnerungen zu wecken, soll zum 1. Hochzeitstag ein Stück der Hochzeitstorte verzehrt werden. Die Torte lässt sich prima einfrieren um zu diesem wunderschönen Jahrestag auftauen. Dann mal guten Appetit!

 

 

 


 

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