Die wichtigsten Schritte zu eurer perfekten Hochzeitstorte

 

Location checken

Bevor die Hochzeitstorte ausgewählt wird, sollte zunächst ein klärendes Gespräch mit den Betreibern der gewählten Location stattfinden. Die Frage, ob es eine Kühlmöglichkeit gibt, ist entscheidend dafür, wann die Torte überhaupt geliefert werden kann.

Manchmal ist das Bestellen der Hochzeitstorte nur bei Konditoreien möglich, mit denen der Betreiber der Location vertraglich zusammenarbeitet.

Und noch eine Sache muss frühzeitig abgeklärt werden – das Tellergeld. Hin und wieder erwarten Location Besitzer, dass allein für das Servieren der mit Torte gefüllten Teller eine gewisse Gebühr entrichtet wird.

Die meisten Trauungen finden in der warmen Jahreszeit statt. Logischerweise muss dann auch die Hochzeitstorte entsprechend bis zum Verzehr gekühlt werden. Gerade Torten mit Marzipanüberzug und Cremefüllung neigen dazu, sehr schnell zu zerlaufen.

Sind keine Kühlmöglichkeiten vorhanden, muss eventuell auf eine Alternative ausgewichen werden.

 

 

Fotos: Rachel Havel Photography, Bryce Covey Photography

 

Wie soll sie aussehen, die Traumtorte?

Eine Hochzeitstorte ist ein wahres Meisterwerk und soll den schönsten Tag im Leben zusätzlich untermalen. Wem bislang noch keine Ideen in den Sinn gekommen sind, wie das gute Stück aussehen soll, der kann sich von zahlreichen Internetseiten und Hochzeitsmagazinen dazu anregen lassen, sich letzten Endes für die Größe, eine Geschmacksrichtung und weitere Details zu entscheiden.

Natürlich sollen Fotos von Torten in erster Linie eine Anregung liefern und nicht 1 zu 1 nachgebildet werden. Individuell können die eingeholten Ideen sicherlich umgesetzt werden. Der Konditor hilft bei der Frage der Realisierung eines Hochzeitstorten – Meisterwerks.

 

Eine Frage des Preises

Je nach Art und Größe der Hochzeitstorte kann diese mitunter ganz schön ins Geld gehen. Jede Etage, die die Torte haben soll, kostet zusätzlich und auch eine auffällige und damit aufwändige Optik durch spezielle Verzierungen hat eben ihren Preis. Dies sollte den meisten Brautpaaren bereits vor der Wahl bewusst sein.

Besonders kostspielig sind, wie bereits erläutert, aufwendige Dekorationsmöglichkeiten, wie beispielsweise Marzipanrosen, Schokoblüten und dergleichen. Eben all das, was in Handarbeit gefertigt wird.

Ein guter Konditor tut dies üblicherweise immer und greift nicht etwa auf vorgefertigte Dekorationen zurück. Wem die Hochzeitstorte nicht zu sehr auf den Geldbeutel drücken darf, der entscheidet sich statt hochkomplizierter Dekoleckereien lieber für Obst.

Der nächste Kostenfaktor, den es abzuklären gilt, ist der Transport der noblen Hochzeitstorte. Es gibt in diesem Bereich Unterschiede zwischen einzelnen Konditoreien, denn während die einen kostenlos liefern, verlangen andere Konditoren einen saftigen Aufpreis in Form einer Kilometerpauschale.

 

Trotz der eventuell anfallenden Mehrkosten sollte gerade eine große und mehrstöckige Hochzeitstorte niemals selbst transportiert werden. Konditoren kennen sich einfach besser mit dem Transport aus und achten strikt darauf, dass die Torte unbeschadet ihren Bestimmungsort erreicht. Während der Fahrt wird sie natürlich gekühlt, was in einem üblichen PKW kaum möglich ist.

 

Fotos: Jose Villa, Kina Wicks

 

Der Meister der Konditoren

Nun, da erste Ideen gesammelt und die Location überprüft wurde, muss natürlich auch ein Konditor her, der die ganzen Vorstellungen perfekt umsetzt, die sich das Brautpaar in den Kopf gesetzt hat. Ein Budget muss bestimmt und mit dem Konditor der Wahl abgesprochen werden. Sinnvoll ist es, Angebote und Leistungen mehrerer Konditoreien zu vergleichen.

Zudem sollte wenigstens eine Fotomappe vorhanden sein – als Beweis dafür, wie gut der Konditor tatsächlich arbeitet. Sind alle Fragen beantwortet und die Wahl getroffen, so muss nur noch alles schriftlich festgehalten werden. Liefertermin nicht vergessen!

 

 


 

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