Liebessymbole – Herz, Ring, Diamant, Rose

 

Die ultimativen Liebessymbole sind wohl Herz, Ring, Diamant oder Rose. Aber was bedeuten sie und welche Geschichte verbirgt sich dahinter.
 
 

Das Herz in Rot

Das beliebteste Liebessymbol ist zweifelsohne das Herz, üblicherweise in der Farbe der Liebe: Rot. Es ist aber ein Irrglaube davon auszugehen, dass damit unser Organ gemeint ist, das in unserer Brust schlägt. Das Herz ist viel mehr eine stilisierte Version eines Feigen- oder später auch Efeublattes, das bereits im 3. Jahrtausend v. Chr. als Symbol für die Liebe galt. In der Minneliteratur des Mittelalters stand ein rotes Efeublatt für die Liebe und verbreitete sich so in ganz Europa als gängiges Zeichen der Liebe.

 

Diamonds are forever

Von den ältesten Diamantenfunden wurde bereits im 4. Jahrtausend vor Christus in Indien berichtet. Bereits damals sagte man Diamanten magische Wirkungen nach. Marilyn Monroe besang sie später als der Frauen bester Freund. Der Diamant ist der König unter den Edelsteinen, und er hat ganz außerordentliche Eigenschaften: er ist praktisch unzerstörbar, hält ewig und ist unglaublich hart. Er ist sehr teuer und etwas Besonderes. Klar, dass er auch als Liebessymbol hervorragend geeignet ist. Einen geliebten Menschen mit einem Diamanten zu beschenken, drückt ganz spezielle Wertschätzung aus und soll die Langlebigkeit der Liebe symbolisieren.

 

Der Ehering – Symbol der Verbundenheit

 

Fixer Programmpunkt jeder Trauung: der feierliche Austausch der Eheringe zum Zeichen der Verbundenheit. Der Ring symbolisiert die ewige Bindung und Liebe zwischen Mann und Frau, die keinen Anfang und kein Ende hat, sondern immer und immer weiter geht. Schon die Ägypter und Römer trugen Eheringe am vierten Finger der linken Hand, weil sie davon aus gingen, dass es von dort eine direkte Verbindung zum Herzen gibt. Im antiken Rom trugen nur Frauen eiserne Eheringe als Zeichen, dass sie die Mitgift des Ehemannes erhalten hatten. Ab dem 13. Jahrhundert wurde der Ehering in der kirchlichen Trauung eingesetzt und steht für Treue, Beständigkeit und Gottes Segen.

 
 

 Die Rose – Begehren und Leidenschaft

„Sub rosa“ sagte man im Mittelalter, wenn man etwas im Geheimen sagen wollte. Und gerade in der Liebe brauchte man Verschwiegenheit und Geheimhaltung: Als Rosenknospe oder Rosenlippen wurden die nicht zu benennenden privaten Regionen der Liebsten oft umschrieben.

Schon im Altertum wurden Liebesgöttinnen wie Venus oder Aphrodite mit der Rose in Verbindung gebracht. Ebenfalls seit dem Mittelalter ist die Rose auch ein Symbol für Erotik. Noch heute zeugen Straßennamen wie „Rosengasse“ oder „Rosengarten“ von der Rose als sexuelles Symbol, denn hier suchten die sogenannten „Rosengässler“ nach käuflicher Liebe.

 

 

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