Layout der Hochzeitseinladung

 

 

 

Damit die Hochzeitsgesellschaft rechtzeitig über den großen Tag informiert ist, sollten Einladungskarten etwa drei Monate vor dem geplanten Hochzeitstermin versendet werden. Die Deadline, die meist aber sehr knapp ist, liegt bei acht Wochen vor Termin.

Bevor die Hochzeitseinladungen jedoch in den Versand können, müssen diese natürlich erst einmal entworfen werden. Ein Layout wird ebenso ausgewählt, wie der Inhalt der Einladungen. Hochzeitseinladungen können von Profis entworfen und gedruckt werden. Vor dem Druck ist es ratsam, bereits eine Mustereinladungskarte vorliegen zu haben, um eventuelle Änderungen in Betracht ziehen zu können. Sinnvoll ist es deshalb, schon gut vier bis sechs Wochen vor dem Versenden mit der Gestaltung der Karten zu beginnen.

In Sachen Einladungstext sollten kurze, prägnante Sätze sowie grundlegende Daten ausreichen. Eine Einladungskarte bietet schließlich nur wenig Platz für große Reden. Zudem gehen so die wichtigsten Fakten, wie zum Beispiel Datum und Ort der Feier, vollkommen unter. Wesentlich für den Inhalt ist neben dem Datum eine Wegbeschreibung für all jene Hochzeitsgäste, die nicht ortskundig sind. Idealerweise wird diese auf ein zusätzliches Blatt gedruckt.

Wer die Textplanung erfolgreich abgeschlossen hat, muss sich Gedanken über das Design und das Layout der Hochzeitseinladung machen. Diese sollte möglichst den Stil der geplanten Hochzeitsfeier widerspiegeln und den Gästen einen ersten Eindruck vermitteln. In professionellen Druckereien können erste Ideen eingeholt werden, wie die Einladungskarten letztendlich aussehen könnten. Auch Gestaltungstipps sind bei Druckereien vor Ort zu erfragen – besonders in Bezug auf das übersichtliche und dennoch ansprechende Layout.

 

Textanordnungen und Schriftart

Im Internet können allerhand Varianten ausprobiert werden – von verschnörkelten bis hin zu modernen Schriften. Auch die Anordnung des Textes kann individuell gestaltet werden. Das Gesamtbild sollte stimmig und nicht zu wirr sein. Der Haupttext befindet sich im Normalfall auf der rechten Seite, da die meisten Menschen dort zuerst nachlesen, worum es geht. Wichtige zusätzliche Infos finden auf der linken Seite der Klappkarte ihren festen Platz.

 

 

 

Die Farbgestaltung

Natürlich müssen Hochzeitseinladungen nicht schlicht in Schwarz-Weiß gehalten sein. Die modernen Zeiten erfordern hin und wieder auch bunte Schriften. Der eigenen Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Traditionell entscheiden sich die meisten Brautpaare dennoch für eine schlichte schwarze Farbe oder gegebenenfalls für Anthrazit. Üblicherweise eignen sich diese beiden Farben perfekt für das Design der Einladungskarten. Ein wenig Farbe ist aber dennoch erlaubt, solange es nicht zu bunt wird.

 

Sprüche und Einladungstexte

Mittlerweile ist es fast schon Sitte, die Einladungskarten mit einem Spruch zu versehen, der Liebe zum Thema hat. Alternativ lässt sich auch ein spannendes Motto in die Hochzeitseinladung integrieren. Noch besser sind jedoch selbst überlegte Sprüche, welche vom Brautpaar gemeinschaftlich verfasst werden und sich individuell auf dieses beziehen.

Neben dem Haupttext dürfen auch wichtige Daten nicht fehlen. Darunter fallen auch Hinweise zum Kleidungsstil der Hochzeitsgesellschaft, Daten, Uhrzeiten sowie einige Geschenkwünsche. Zudem darf der Zeitpunkt, zu welchem die Zu- oder Absage spätestens gefallen sein muss, nicht fehlen. All diese Daten sollen optisch weniger auffällig gestaltet werden, als der Spruch oder das Motto, unter dem die Hochzeit steht. Idealerweise sind die Daten in einer kleineren und dezenteren Schriftart unter dem Haupttext gedruckt. Der wesentliche Text darf sich deutlich von den „Nebensächlichkeiten“ abheben.

 

 

 

Ornamente

Typisch für Hochzeitseinladungen sind Ornamente, wie zum Beispiel Blumenmuster und dergleichen. Diese veredeln die Einladungskarten und machen diese zu einem wahren Hingucker. Ebenso wie die Karte selbst darf auch der Text edel mit Ornamenten gestaltet werden. Zu viele Ornamente sind allerdings keine gute Lösung, denn im schlimmsten Fall wirken die Einladungskarten zu überladen und erdrücken den Leser.

 

Zeichen und Symbole

Schlichte Einladungskarten sind prädestiniert für bestimmte Symbole, wie beispielsweise das & Zeichen zwischen den Namen des Hochzeitspaares. Dies könnte durch das Papier der Karte schimmern und etwas vergrößert werden. Eine weitere Möglichkeit ist es, die Adressdaten mit einem Symbol zu versehen. Idealerweise eignet sich hier ein Kuvert. Auch ein Sparschwein an der Seite der Geschenkwünsche ist durchaus erlaubt. Allerdings gilt auch in Sachen Symbole und Zeichen: Weniger ist mehr!

 

Fotokarten

Natürlich kann eine Hochzeitseinladung auch durch das Foto des Brautpaares geschmückt werden. Gewählt wird zwischen dem fertig aufgedruckten Foto und vorgefertigten Einladungskarten, auf welche ein solches Foto aufgeklebt werden kann. Die Qualität des Drucks spielt bei beiden Varianten eine erhebliche Rolle und sollte vor dem Seriendruck anhand einer Mustervorlage überprüft werden.

 

Noch ein paar No-Go’s zum Schluss:

Zuviele Inhalte verwirren den Leser. Es reicht, sich auf die notwendigen Daten zu beschränken. Die Schrift muss gut leserlich sein und darf nicht zu klein ausgewählt werden. Auch auf Hervorhebungen im Überfluss soll tunlichst verzichtet werden. Um ein perfektes Gesamtbild zu erzielen, empfiehlt sich das Auswählen von höchstens zwei verschiedenen Schriftarten und –größen.

Ganz wichtig: Tippfehler sowie Rechtschreibfehler vermeiden! Im Zweifelsfall Rechtschreibung mehrfach überprüfen oder jemanden um Hilfe bitten.

 

Fotos von: www.honeybird.de

 

 

 
 

 
 

 

von

One Comment

Philipp Stampfl

Weniger ist bei Hochzeitskarten auf jeden Fall mehr. Viele unserer Kunden haben Anfangs zahllose Ideen, Texte und Bilder, kommen dann aber nach und nach drauf, dass nicht alles geht 🙂

Aus meiner Erfahrung würde ich sogar empfehlen nur eine einzige Schriftart zu verwenden, außer man findet zwei die sich sehr ähneln oder perfekt zusammenpassen.

Viele Grüße aus Tirol,

Philipp

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