Romantisches Flair mit einer Hochzeitsfeier im eigenen Garten

 

Eure Hochzeit soll „die schönste Feier eures Lebens“ werden? Macht die Planung zu einem Teil des Festes – denn die Vorfreude ist die schönste Freude.

Gibt es einen Ort an dem ihr euch schon immer gewünscht habt zu heiraten? Vielleicht sogar ganz intim und persönlich bei euch zu Hause oder einem Garten von Freunden und Familie? Ein Ort, den ihr mit eurer Kindheit oder Vergangenheit verbindet, und der euch Ruhe und Geborgenheit verspricht?

Euch gefällt das romantische Flair einer Gartenhochzeit und ihr träumt von einer Hochzeit im Freien?

Eine solche Feier kann nur mit einer angemessenen und langfristigen Planung wirklich gelingen! Hier bekommt ihr viele Tipps und Hinweise, worauf ihr bei euren Vorbereitungen achten solltet, damit euer Fest gelingt und ihr euch auch nach vielen Jahren noch gerne daran erinnert!

 

 

Wer entscheidet was?

 

Vielerorts ist es auch heute noch üblich, dass die Brauteltern das Hochzeitsfest für Ihre Tochter ausrichten. Dagegen ist natürlich nichts einzuwenden, doch lasst euch nicht die ganze Entscheidungsgelegenheit aus der Hand nehmen.

Ihr solltet euch zumindest in wichtigen Angelegenheiten in die Planung mit einbinden – damit ihr nicht, neben vielen schönen, auch die eine oder andere unliebsame Überraschung erlebt, auf die ihr lieber verzichten würdet. Vor allem in Bezug auf Größe der Feier und auf die Wahl der Gäste solltet ihr selbst das letzte Wort für euch beanspruchen!

Für Gäste die von weit weg angereist sind, empfiehlt es sich privat oder in günstigen Hotels und Pension im vornherein für Übernachtungsmöglichkeiten gesorgt zu haben. Hier könnt ihr euch gerne von euren Eltern oder Freunden unterstützen lassen.

Schön natürlich, wenn diese Entscheidungen im großen Einvernehmen mit der Familie getroffen werden, aber es ist und bleibt euer Tag und es soll der schönste in eurem Leben werden! Auch über die Art der Musik, sowie das Hochzeitsmenü solltet ihr selbst entscheiden.

Eine solche Feier ist mit viel Aufwand und Organisation verbunden und jede helfende Hand kann gebraucht werden. Für die richtige Planung mit vielen hübschen Ideen und Kontakt zu den richtigen Dienstleistern solltet ihr eventuell auch die Buchung eines Hochzeitsplaners überlegen.

 

 

 

Was sind die wichtigsten Dinge, die nicht fehlen dürfen?

 

Früher galt eine Hochzeit vor allem auf dem Lande als ein hohes Fest, an welchem die gesamte Dorfgemeinschaft teilnahm – von Nahem oder auch aus der Ferne als Zuschauer. Der Zusammenhalt einer solch „gewachsenen“ Gemeinschaft war ein ganz anderer als heute – und das müsst ihr unbedingt berücksichtigen, soll es wirklich ein schöner Tag werden!

Ihr solltet eure Nachbarn dringend über euer Vorhaben informieren – holt sie mit eurem Charme auf eure Seite. Vielleicht bietet sich ja sogar eine Einladung an.

Ab 22 Uhr sollte trotzdem auf die Lautstärke geachtet werden, um ungebetene Gäste, wie die Polizei, nicht an zu locken.

Früher lieh man sich genügend Stühle notfalls beim Nachbarn oder aus dem Gemeindesaal, ebenso wurden Tische und Bänke von hier nach dort geschleppt. Heute ist es dagegen ein leichtes, dieses Equipment als Gesamtes anzumieten. Dazu solltet ihr unbedingt auch einen Pavillon anmieten, welcher genügend groß ist, um die Hochzeitsgesellschaft bei Regenwetter aufzunehmen.

Die schönsten Festzelte und Möbel wirken erst, wenn auch der Rahmen stimmt. Ihr solltet euren Garten, bzw. die Location vorher gründlichst pflegen. Plant dafür genügend Zeit ein, damit kein vorfeierlicher Stress entsteht. Vergesst nicht Alles genau zu planen. Wo sollen Tische und Stühle stehen, ist der Untergrund geeignet, oder sollte man zusätzliche Holzböden verlegen? Diese könnt ihr meistens bei den Verleihfirmen von Festzelten gleich mitbestellen. Wo müssen zusätzliche Lichtquellen angebracht werden? Mag ein Sonnenuntergang noch so viel Romantik verbreiten, spätestens wenn es dunkel ist, braucht ihr mehr als Mücken vertreibende Duftkerzen.

Denkt daran, dass spätestens nach der Dämmerung Licht benötigt. Ein extra langes Verlängerungskabel oder einen Stromgenerator werden jetzt benötigt. Zweites könnt ihr euch auch mieten.
Nicht nur für Licht wird Strom benötigt. Musik, Buffet und Caterer sind ebenfalls darauf angewiesen.

 

Als sanitäre Anlage eignet sich am Besten ein Toilettenwagen mit einer genügenden Anzahl einzelner Kabinen. Überelgt euch dazu auch wie ihr die Hygiene auf den Toilleten während der Feier aufrecht erhalten könnt.

Ein guter Catering-Service sorgt nicht nur für das Essen an sich, sondern auch für genügend Geschirr. Ganz toll ist daran, dass dieses vom Service auch gespült und wieder mitgenommen wird! Auf der Feier sollte es keinesfalls an verschiedenen Sitzgelegenheiten mangeln – bei vielen Gästen ist es gut, wenn diese in verschiedenen Bereichen aufgestellt sind, damit sich die Gäste auch einmal ein wenig zurückziehen können.

 

 

Ambiente und Flair

Nachdem alle wichtigen Organisationen getroffen worden sind, könnt ihr euch nun endlich auf den schönsten Teil einlassen. Lasst eurer Fantasie freien Lauf und entscheidet ganz allein nach euren Bedürfnissen und Vorstellungen. Versucht euren Veranstaltungsort mit einzubinden und entwickelt Liebe zum Detail.
Bezieht Bäume, Wege und Zäune in Eure Dekoration mit ein. Besonders gute Stimmung macht schimmerndes Lampionlicht. Tolle Eye-Catcher sind weiße Riesenlampions an einer Leine in den Ästen der Bäumen befestigt.

Mit verschiedensten Girlanden pfiffigen Spruchbändern, die von Baum zu Baum gespannt werden, könnt ihr auch eine wunderschöne Dekoration in euren Garten zaubern. Blumenschmuck, der bei einem solchen Anlass besonders üppig ausfallen darf hinterlässt bei euren Hochzeitsgästen ganz sicher auch einen bleibenden Eindruck.

Teelichter und hübsch dekorierte Kerzen sind eine stimmungsvolle und romantische Lichtquelle.

Eventuell passt auch über den Tisch verstreute Konfetti in Herz- oder Schriftform (beispielsweise „just married“ oder „love“) zu eurer Dekoration.

Und für Euren persönlichen Sternenhimmel: Befestigt Wunderkerzen an mit Ballongas gefüllte Ballons. Zündet die Wunderkerzen an und lasst die Ballons in den Nachthimmel steigen – ein fantastischer Wow-Effekt!

Von der Gabel bis zur Lichtergirlande solltet ihr auch hier alles mit genügend Zeit planen. Schön ist es in einem Stil zu bleiben und wildes durcheinander zu vermeiden, um keine Unruhe in den Ort einfließen zu lassen. Setzt Akzente und besondere Blickfänge, seid romantisch, modern, klassisch oder kitschig, sowie es euch gefällt. Ihr könnt natürlich auch den Hochzeitsplaner mit der Dekoration beauftragen.

 

 

 

Wie entsteht eine schöne Gemeinschaft?

 

Wenn viele Kinder anwesend sein werden, hat es sich bewährt, ihnen einen eigenen Bereich einzuräumen – einen sogenannten „Kindertisch“. Sind es dagegen nur wenige, sind sie am liebsten mitten unter den Großen.

Auf jeden Fall sollte das Programm auch etwas für alle Altersstufen bieten – sei es mittels verschiedener Tanzspiele oder dass Klein und Groß, Jung und Alt eine gemeinsame Aufführung eines kleinen Sketches planen. So sind alle schön eingebunden ins Geschehen an eurem schönsten Tag!

Ältere Kinder und Jugendliche übernehmen gerne kleinere Aufgaben und fühlen sich ernst genommen, wenn sie die Getränke anreichen oder sonstwie „helfen“ dürfen!

Plant den Beginn der „stimmungserzeugenden Unternehmungen“ wie die Tischreden, Vorführungen, die Tanzspiele oder auch Highlights wie „Wunschballons fliegen lassen“ gut in den Ablauf zwischen Ankunft, Essen und Verabschiedung ein – damit keine langwierigen „Lücken“ entstehen, aber auch keine Hektik aufkommt.

 

 

Alle Fotos: Jennifer Klementti

 

 

 

 
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