Trash the Dress

 

Zu einer Hochzeit gehören für die meisten Paare drei Dinge: eine tolle Feier, wundervolle Fotos, die man sich immer wieder gern anschaut, und ein bezauberndes Brautkleid.

Für gewöhnlich verstaubt dieses schöne Kleid nach der Hochzeit jedoch im Schrank, und so mancher wünscht sich im Nachhinein, die Hochzeitsfotos wären ein bisschen aufregender ausgefallen.

 

Die Alternative hierzu heißt: Trash the Dress, zu deutsch: zerstöre das Kleid – und lasse davon atemberaubende Fotos machen. Der Trend wurde in den USA geboren und vor allem durch Fotografen wie Marc Eric und John Michael Cooper geprägt, die Brautpaare bei einer Schlamm- oder Tortenschlacht beziehungsweise eine Braut in einem brennenden Kleid fotografierten.

 

Fotos: Warren Williams

 

Seit etwa 2007 wird es auch in Europa zunehmend beliebter, von der klassischen Hochzeitsfotografie abzurücken und stattdessen individuelle „Brautkunst“ zu erschaffen. Inzwischen gibt es auch hierzulande Hochzeitsfotografen, die sich auf Trash the Dress spezialisiert haben und die Paare bei der Auswahl der Motive adäquat beraten können. Die Zerstörung des Brautkleides ist nicht unbedingt das Ziel. Man muss sich nicht mit Schlamm bewerfen, barfuß über glühende Kohlen laufen oder das Kleid zerschneiden.

 

Trash the Dress bedeutet vor allem, Bräute beziehungsweise Brautpaare in einer ungewöhnlichen Umgebung oder bei ungewöhnlichen Tätigkeiten zu zeigen. Der Kreativität des Brautpaares sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Gemeinsame Hobbys des Paares können einen Anhaltspunkt geben. Wenn zum Beispiel beide gern surfen, wäre es eine schöne Idee, dies in der Hochzeitskleidung zu tun.

 

Oder man widmet das Motiv dem gemeinsamen Lieblingsort oder dem Ort, an dem sich das Paar kennen lernte. Ein Brautpaar in einem Büro, einer Diskothek oder auf einer Waldlichtung sind alles Möglichkeiten und Variationen der Trash-the-Dress-Fotografie. Wichtig ist nur, dass beide Partner Spaß an dem Shooting haben. So werden diese Fotos mit Sicherheit zu einer bleibenden Erinnerung.

 

 

 Foto: Adora-Studio
 

 

 

 

 

 

 

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