Tipps für perfekte Hochzeitsfotos 

 

Hochzeitsfotos gehören zu den schönsten Erinnerungen. Wer plant, einen Hochzeitsfotografen mit der Aufnahme der Hochzeitsfotos zu beauftragen, sollte deshalb einige Tipps beherzigen, die dafür sorgen, dass sich die Aufnahmen im Nachhinein nicht eine Enttäuschung verwandeln.

 

Fotos: Amanda K Photography

 

 

Finanzieller Rahmen

Hochzeitsfotografen erhalten ein Honorar, das in der Regel von der Dauer der Anwesenheit und den gewählten Foto- und Zusatz-Optionen abhängig ist. Auch Anfahrtskosten können entstehen, wohnt der Hochzeitsfotograf nicht am selben Ort wie das Brautpaar. Gute Arbeit sollte selbstverständlich entsprechend entlohnt werden. Dennoch empfiehlt es sich, zunächst den eigenen finanziellen Rahmen abzustecken und mit den Angeboten von Hochzeitsfotografen zu vergleichen. Dabei spielt natürlich auch die Frage eine Rolle, wie viele Hochzeitsbilder im Anschluss käuflich erworben werden sollen.

 

Die meisten Hochzeitsfotografen bieten zudem zusätzliche Services an, auf die man im Fall eines knapp bemessenen Budgets aber verzichten kann. Hierzu gehört zum Beispiel das Erstellen von Fotoalben. Am deutlichsten reduzieren lassen sich die Kosten aber dadurch, dass der Hochzeitsfotograf nicht für den ganzen Tag, sondern nur für die Trauung selbst gebucht wird. Da es bei einer Trauung aber zu Verzögerungen kommen kann, sollte der zeitliche Rahmen nicht zu eng gesteckt werden.

 

Fotos: Erika Gerdemark

 

Die Wahl des Fotografen – eine Stilfrage

Hochzeitsfotografen unterscheiden sich nicht nur im Hinblick auf Preise und Leistungen, auch der persönliche Stil jedes Fotografen ist anders. Daher empfiehlt es sich, auch die bisherigen Aufnahmen des Fotografen zu prüfen. Eine Auswahl davon findet sich entweder auf der Homepage des Fotografen oder aber in den sog. Proof-Books, die interessierten Kunden zur Ansicht überlassen werden. Dass es sich dabei um eine Auswahl der gelungensten Fotos handelt, versteht sich von selbst. Zeigen sich darin also bereits Schwächen oder gefällt dem Brautpaar der Stil grundsätzlich nicht, sollte man nicht davor zurückscheuen, das Angebot abzulehnen. Findet man Gefallen am Proof-Book, so kann man sich zusätzlich noch komplette Fotoreportagen zeigen lassen, um auch die nicht einsortierten Fotos zu prüfen.

 

Vernachlässigt wird leider oft, dass auch die „Chemie“ zwischen Fotograf und Brautpaar stimmen muss, was auch bedeutet: Der Fotograf muss in der Lage sein, den Gästen das Posieren vor der Kamera zu erleichtern. Denn niemand wird sich leicht zu einem Lächeln bewegen oder sich überhaupt gern fotografieren lassen, ist der Fotograf ihm unsympathisch. Wurde der geeignete Hochzeitsfotograf ausgewählt, so können alle weiteren Details mit ihm abgesprochen werden.

 

Fotos: Ashley Kelemen

 

Schwarz / Weiß Fotos und Fotoreportage

Schon im Vorfeld lässt sich festlegen, ob auch klassische Schwarz-Weiß-Aufnahmen vorgesehen sind – die sich für Hochzeitsbilder generell als besonders stimmungsvoll erwiesen haben.

 

Ist das Budget nicht ganz so eng gesteckt, kann auch eine Fotoreportage vereinbart werden, die sich über den gesamten Tag erstreckt. Das bedeutet, dass nicht nur Fotos von der Trauung oder der Feier selbst aufgenommen werden, sondern auch andere – zurückgezogenere – Momente abgelichtet und zu einer Reportage verdichtet werden.

 

Ebenfalls geklärt werden kann zu diesem Zeitpunkt bereits, ob der Hochzeitsfotograf ein Online-Fotoalbum erstellen wird, über das Verwandte und Freunde selbst Abzüge bestellen können und ob eine CD mit (allen) Negativen der aufgenommenen Fotos im Preis enthalten ist.

 

Fotos: Erich McVey

 

Verträge sorgfältig lesen

Kommt es schließlich zum Vertragsabschluss, so sollte auch die größte Sympathie für den Fotografen das Brautpaar nicht daran hindern, die Vertragsklauseln genau zu studieren. Bindend ist der schriftliche Vertrag, nicht die persönlichen Absprachen. Unter anderem sollte man darauf achten, dass der Fotograf sich zu persönlichem Erscheinen verpflichtet und dass kein Haftungsausschluss bei unverschuldeten technischen Fehlern enthalten ist. Auch die Frage, wer die Rechte an den Bildern erhält und zu welchem Preis diese dem Fotografen ggf. überlassen werden, sollte vorab geklärt werden. Zuweilen kann hierdurch noch ein Rabatt auf die Bilder ausgehandelt werden.

 

 

 

 

 

 

von

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.