Männer ticken anders & was ist eigentlich „typisch Mann“?!

 

Männer ticken anders – zumindest häufig anders, als man denkt. Das gilt für Frauen natürlich ebenso.

Und da sich die Einstellungen von Männern wie von Frauen im Laufe der Zeit wandeln können, werden immer wieder neue Umfragen zu den männlichen und weiblichen Standpunkten durchgeführt. Hier sind die aktuellen Ergebnisse einer Befragung von über 4000 Männern und Frauen zu einigen immer interessanten Themen:

Wie stehen Männer und Frauen von heute zu Flirt, Eifersucht und Heiratsantrag? Und welche Eigenschaften machen den Traummann oder die Traumfrau so unwiderstehlich?

 

Flirten: Frauen sind mutiger

Flirten beginnt mit dem Blickkontakt und einem Lächeln, führt zu einem Gespräch und endet mit dem Austausch der Kontaktdaten – falls alles so klappt wie erhofft. Oft genug bleibt es aber bei den sehnsüchtigen Blicken, denn 55 % der Männer sprechen eine Unbekannte aus Angst vor einem Korb gar nicht erst an.

Diese Scheu der Männer erklärt sich dadurch, dass die meisten Frauen anfangs eher zurückhaltend sind und so diskrete Signale aussenden, dass sie von Männern gar nicht als positive Rückmeldung verstanden werden.

Eine Frau, die einen Mann beim Flirten ermutigen möchte, sollte ihn also nicht nur kurz schüchtern anlächeln, sondern sich ihm mit dem ganzen Körper zuwenden und ihn unmissverständlich anstrahlen.

Frauen sind deutlich weniger schüchtern, stattliche 60 % würden ohne Bedenken einen Mann ansprechen. Kunststück: Frauen beobachten schärfer als Männer – und Männer geben deutlichere Signale…

 

 

Eifersucht: Gut oder schlecht?

Kaum jemand, egal ob Mann oder Frau, bezeichnet sich selbst als ganz frei von Eifersucht. Eifersucht im Übermaß ist meist zerstörerisch für eine Beziehung;

Eifersucht in milder Form dagegen kann dazu beitragen, dass man sich immer wieder besonders um den Partner bemüht und sich von der besten Seite zeigt, um die Konkurrenz zu übertrumpfen. Damit kann sie die Beziehung sogar stärken.

Männer und Frauen werden aus unterschiedlichen Gründen eifersüchtig. So bringt es fast jede zweite Frau aus der Ruhe, wenn ihr Partner eine enge Freundschaft mit einer anderen Frau pflegt.

Jede dritte Frau reagiert mit Eifersucht, wenn eine andere Frau ihren Auserwählten offensichtlich interessant findet oder gar anflirtet. Männer reagieren auf gute Freunde oder Verehrer ihrer Angebeteten weit gelassener.

 

Kann man daraus schließen, dass Männer toleranter sind als Frauen? Die Auswertung der Umfrage ergab, dass diese Annahme nicht zutreffend ist. Männer haben einfach weniger Anlass, in den genannten Situationen eifersüchtig zu sein, weil Frauen es viel eindeutiger zu erkennen geben, wenn sie sich in einer Beziehung befinden. Sie ziehen klare Grenzen anderen Männern gegenüber. Männer dagegen können zu einer Interessentin schlechter „Nein“ sagen und neigen eher dazu, sich bietende Gelegenheiten zu nutzen.

Eifersucht: Ein Gefühl aus der Urzeit Männer und Frauen sind durch die Entwicklungsgeschichte unterschiedlich programmiert. Während der gesamten Evolution des Menschen hatte ein Mann keine Möglichkeit festzustellen, ob er tatsächlich der leibliche Vater eines Kindes seiner Partnerin war. Er konnte nur dann sicher sein, wenn kein sexueller Kontakt zwischen seiner Partnerin und anderen Männern stattgefunden hatte.

Die urzeitliche Frau hingegen war in ihrer Existenz gefährdet, wenn ihr Versorger mit einer anderen Frau eine längere Beziehung einging und sich deshalb von ihr abwandte. Kurze sexuelle Kontakte ihres Partners waren im Vergleich dazu harmlos und jedenfalls nicht lebensbedrohlich.

Eine solche evolutionäre Prägung entwickelt sich sehr langsam – vielleicht über Jahrmillionen – und sie verschwindet auch nicht plötzlich wieder, nur weil die Vaterschaft heute nachweisbar ist und Frauen nicht mehr von einem Versorger abhängig sind. Sie ist beim modernen Menschen immer noch vorhanden. Entsprechend werden Frauen immer noch durch den Gedanken an emotionale Untreue ihres Partners beunruhigt, während Männer hauptsächlich bei der Vorstellung von sexueller Untreue zur Eifersucht neigen.

 

Heiratsantrag: Wer macht ihn? Und wie?

„Willst du mein Mann werden?“ Dieser Satz hätte noch vor wenigen Jahrzehnten für Fassungslosigkeit gesorgt. Es war völlig undenkbar für eine Frau, ihrem Liebsten die Ehe anzutragen! Die Rolle der Frau war es, passiv abzuwarten, bis der Mann die erlösenden Worte zu ihr sagte und sie damit vor dem traurigen Schicksal bewahrte, unverheiratet zu bleiben.

Diese Ansichten und die strikte Rollenverteilung von früher wünscht sich wohl heute niemand mehr zurück. Frauen haben sich in vielen Bereichen gleiche Rechte erkämpft und können auch in der Frage des Heiratsantrags eine aktive Rolle übernehmen.

Trotzdem sind noch drei von vier Frauen der Meinung, dass der Heiratsantrag die Sache des Mannes ist. Selbst wenn sie sich ansonsten in jeder Hinsicht als emanzipiert betrachten, ziehen sie in in diesem einen Punkt die traditionelle Verteilung der Männer- und Frauenrolle vor, sie wollen umworben und erobert werden und „ihm“ den aktiven Part überlassen.

Und was sagt „er“ dazu? Tatsächlich war nur die Hälfte der befragten Männer der Überzeugung, der Heiratsantrag sei reine Männersache. Jeder zweite Mann fände es demnach ebenso in Ordnung, von seiner Herzensdame um seine Hand gebeten zu werden.

Wie und wo der Heiratsantrag gemacht wird, dafür gibt es so viele Möglichkeiten wie Heiratswillige. Ganz intim oder in aller Öffentlichkeit – mit Lebkuchenherz in der Achterbahn oder mit Rosenstrauß in einer Kutsche – egal, dieser Moment wird beiden unvergesslich bleiben.

 

 

Was macht den Traummann aus?

 

Der moderne Mann von heute ist oft verunsichert: Er soll stark und männlich sein, gleichzeitig erwartet Frau von ihm Zärtlichkeit und Sensibilität. Wie soll das denn gehen?

Für über 90 Prozent der Frauen kommt kein Mann in Frage der nicht treu, humorvoll und intelligent ist. Zudem wünschen sich die meisten Frauen einen einfühlsamen und zärtlichen Mann. Das bedeutet aber nicht, dass er ein Softie sein darf, denn nach Männlichkeit sehnen sich die meisten Frauen auch. Obwohl Frauen natürlich auch auf das Aussehen achten, zählen Charakter und innere Werte wesentlich mehr.

 
 

Die Top 10 zum Märchenprinz!

 

1. treu (94%)

2.  humorvoll (92%)

3.  intelligent (92%)

4.  einfühlsam (89%)

5.  zärtlich (89%)

6.  unternehmungslustig (80%)

7.  männlich (77%)

8.  leidenschaftlich (76%)

9. familienorientiert (73%)

10. gut gekleidet (66%)

 

Was macht die Traumfrau aus?

 

Auch Männer setzen Treue, Zärtlichkeit und Humor an vorderste Stelle. Dennoch muss man einräumen, dass Männer auch optische Gesichtspunkte in den Vordergrund stellen. Jedem zweiten  ist es wichtig, dass die Traumfrau gut aussieht und eine gute Figur hat. Natürlich ist es kein Klischee, dass Männer auf das Aussehen achten.

Darüber hinaus entscheiden Männer aber nach den inneren Werten. Eine schöne, aber untreue Frau kommt meist nicht als Langzeitpartnerin in Frage. Übereinstimmung in puncto Humor und Zärtlichkeit spielen auch eine große Rolle.

 

 

 

Die Top 10 zur Traumfrau!

 

1. treu (90%)

2.  zärtlich (86%)

3.  humorvoll (85%)

4. weiblich (84%)

5.  intelligent (83%)

6.  leidenschaftlich (73%)

7.  gut aussehend (69%)

8.  selbstbewusst (68%)

9.  gute Figur (67%)

10.  unabhängig (63%)

 

 

 
 
 
 
 

 


 

 

 

 

 

 

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