Flitterwochen – Thailand

 

 

Die Erinnerungen an die Flutkatastrophe vom Dezember 2004 verblassen langsam und das Land ist wieder das beliebteste und günstigste Urlaubsziel Südostasiens.
Thailand hat eine Fläche von 513.115 km2 und ca. 65 Mio. Einwohner.

Eine Reihe von Bergketten durchzieht Thailand, die höchsten und ausgedehntesten liegen im Norden. Die Khorat-Hochebene im Nordosten bedeckt mehr als ein Viertel der Landesfläche. Dieses relativ unfruchtbare Gebiet ist die ärmste Region des Landes.

Die fruchtbaren zentralen Ebenen sind dafür besonders dicht bevölkert (etwa im Ballungsraum um Bangkok] und als die »Reisschüssel« Thailands bekannt. Das Land gehört damit zu den drei größten Reisexporteuren. Südlich der zentralen Ebenen liegt die Halbinsel Malakka mit vielen reizvollen Inseln und Stränden.

Das Land hat ein warmes, feuchtes Tropenklima, wobei die Halbinsel im Süden fast doppelt so viele Niederschläge verzeichnet wie die Gebiete in der Mitte und im Norden des Landes. Thailand verfügt über reiche Vorkommen an Zinn, Kohle, Gold, Blei, Zink und wertvollen Edelsteinen.

 

 

Die Ölförderung ist minimal, aber die Erdgasreserven werden ausgebeutet. Etwa 28 %
des Landes sind bewaldet mit großen, wertvollen Hartholzwäldern, besonders im Norden und an der Küste. Viele Tierarten, darunter Elefanten, Leoparden, Tiger, Krokodile, Gibbons und etwa 50 Schlangenarten, bewohnen die Wälder.

Die Kluft im Lebensstandard zwischen den Menschen in ländlichen und städtischen Gebieten hat sich dramatisch vergrößert und zu einer starken Abwanderung in die Städte Thailands geführt.

75% der Einwohner sind Thais, ein Volk, das vermutlich aus Südwestchina stammt und vor etwa 2.000 Jahren in Südostasien eingewandert ist. Chinesen stellen die größte Minderheit mit etwa 14 % der Bevölkerung, daneben gibt es kleinere Gruppen von malaiischen Muslimen, Kambodschanern und Vietnamesen. In den Bergen des äußersten Nordens und Nordostens leben fast 650.000 Eingeborene mit eigener Kultur und Sprache. Anders als in vielen anderen Nationen Südostasiens gibt es kaum Spannungen zwischen den ethnischen Gruppen.

Der Buddhismus, die Religion von 95 % der Thailänder, ist eine starke Friedenskraft.

 

 

Bangkok

Bangkok wirkt mit seinen lärmenden Tuk-Tuks sehr nervös. Die Stadt leidet unter dem gewaltigen Bevölkerungszuwachs mit den schlimmsten Staus und der schwersten Luftverschmutzung weltweit.
Trotzdem lohnt sich der Besuch von Bangok, der „Stadt der Engel“ mit seinem eigenwilligen Flair.

Die 350 Tempel (darunter der Wat Phra Keo, der Tempel des Smaragd-Budhas, der Wat Arun, der Wat Putthai Sawan und der Wat Benchamabophit), die einzigartige Atmosphäre des Flusses Chao Phraya, die traditionellen, schwimmenden Märkte und Kanäle, das Essen auf den Märkten machen einen Besuch unvergesslich.

 

Ko Samui – die „Kokosinsel“

Kilometerlange, oft makellos weiße Strände und idyllische Buchten, kristallklares, türkisfarbenes Wasser, sich im warmen Wind wiegende Palmen, Regenwald und Wasserfälle, pittoreske Felsklippen sowie ganz ursprüngliche Fischerdörfer machen Ko Samui – mit rund 247 Quadratkilometern Fläche Thailands drittgrößte Insel – nach Phuket und Ko Chang zu einem der begehrtesten Reiseziele des Landes. Baden und
Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen stehen meist ganz oben auf der Wunschliste der Reisenden.

 

 

Phuket

Phuket ist Thailands größte Insel (etwa 543 Quadratkilometer). Im Norden verbindet eine 700 Meter lange Brücke die Insel mit dem Festland. Stadt und Insel bieten eine Fülle an Natur, Kultur und Folklore.
Reich wurde Phuket einst durch Zinnminen, wovon heute noch wundervolle Villen im chinesisch-portugiesischen Zentrum Phukets zeugen. Chinesischen Ursprungs ist auch das Vegetarische Festival.
Ein unvergessliches Erlebnis ist es, von Phuket mit einem Longtailboot in die herrliche Andamanensee zu stechen.

 

Krabi und Ko Phi Phi

Die Buchten rund um Krabi verführen mit feinsten Stränden und kristallklarem Wasser. Der Ort liegt an der Mündung des in die Andamanensee mündenden, ebenfalls Krabi heißenden Flusses.
Feinsandige Strände, felsige Buchten und Höhlen sowie eine grandiose Unterwasserwelt findet man südlich von Krabi im rund 390 Quadratkilometer großen Nationalpark Hat Noppharat Thara – Mu Ko Phi Pili.

 

Ao Phang-Nga

Wie die Rücken vorzeitlicher Drachen ragen in der Phang-nga-Bucht bizarre Inselberge, Kegel und Pyramiden aus dem Wasser: sichtbare Erhebungen eines in mehr als 100 Millionen Jahren entstandenen Kalksteinriffs in der Andamanensee, das sich einst vom Norden Malaysias bis nach Zentralchina erstreckte. 1981 wurde ein etwa 400 Quadratkilometer großes Gebiet zum Ao Phang-nga National Park erklärt. Geschützt werden sollen damit auch die Mangrovenwälder im nördlichen Teil der Bucht. Sie sind die größten in Thailand.

 

 

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