Der Trauring – ein Schatz für die Ewigkeit!

 

Bei der Suche nach dem richtigen Trauring steht man vor einer riesigen Auswahl, und der Qual der Wahl – es gibt ja so viele Traumringe!

 

Hier haben wir ein kleines Trauring-Lexikon für Euch zusammen gestellt:

 

Gold

Gold übte schon immer aufgrund seiner glänzend sowie schimmernden Farbe und den guten Eigenschaften eine große Faszination auf die Menschen aus. Die Ägypter förderten das gelbe Metall bereits 2000 v. Chr., die Römer brachten ihre ersten Goldmünzen 50 v. Chr. heraus.

Gold gehört zu den am seltensten auftretenden Substanzen, die je auf der Erde gefunden wurden, trotzdem es uns praktisch überall umgibt. Es kommt in der Erde und in den Meeren vor. Es ist so selten, dass der gesamte Goldbestand, der je produziert wurde, bei 125.000 Tonnen liegt.

Durchschnittlich müssen drei Tonnen Erz für die kleine Menge von 100 Gramm Gold gefördert werden. Kein Wunder also, dass Gold so wertvoll ist. Und glücklicherweise hält es auch noch ewig – es geht nicht kaputt, rostet nicht und behält seinen Glanz. Da Gold von Natur aus ein eher weiches Metall ist, wird es für die Schmuckherstellung meist in Verbindung mit Silber oder Kupfer legiert.

 

 

Karat

Karat ist eine Maßeinheit für Gold und Edelsteine. Das Wort ist abgeleitet vom griechischen „keration“ für Hörnchen. Die Samen aus den hörnchenförmigen Schoten des Johannisbrotbaumes wurden einst beim Abwiegen von Gold, Diamanten und Juwelen als Gewichte verwendet.

Ein metrisches Karat ist die international gesetzlich festgelegte Maßeinheit für das Gewicht von Edelsteinen und entspricht exakt 0,2 Gramm.

Bei Goldschmuck begegnen uns die Begriffe 14 oder 18 Karat. Daran erkennt man die Legierung, also das Mischverhältnis von Gold und den anderen Metallsorten, um das Material stabiler zu machen. Die häufigsten Schmucklegierungen sind 18 Karat (750 Einheiten von 1000 sind Gold), 14 Karat (585/1000) und 8 Karat (333/1000).

 

Gelbgold

Gelbgold ist eine Goldlegierung aus Feingold mit Silber. Das Mischverhältnis beträgt 1:1. Durch das Mischverhältnis wird die Farbe beeinflusst. Durch den abnehmenden Goldgehalt wird die Tiefe des Gelbtons reduziert.

Das klassische Gelbgold wird besonders gern für Trauringe verwendet. Da Ihr den Ring jeden Tag ein Leben lang tragen möchtet, empfiehlt sich eine hochwertige Legierung – zum Beispiel 14 oder 18 Karat. 333er Gelbgold ist für Trauringe nicht zu empfehlen.

 

 

Weißgold

Zur Herstellung von Weißgold werden dem Gold verschieden weiße Metalle, wie z.B. Silber, Palladium, Mangan, etc. beigemischt. Diese Metalle entziehen dem Gold die Farbe und färben es mehr oder weniger weiß ein.

Trauringe aus Weißgold sind sehr beliebt. Zumeist wird für Trauringe aus Weißgold ein möglichst hoher Palladiumanteil verwendet. Palladium gehört zur Platin-Metallgruppe und besitzt ähnliche Eigenschaften. Es ist ein seltenes Edelmetall, was sich natürlich im Preis niederschlägt, aber für eine Farbbeständigkeit sorgt. Je höher der Palladiumanteil ist, um so grauer wird das Weißgold. Um dem Weißgold eine kräftige weiße Farbe zu verschaffen, wird es in manchen Fällen mit einem Überzug aus Rhodium versehen.

Da Trauringe aber stets getragen und strapaziert werden kann dieser Überzug sehr rasch beschädigt werden. Ein Juwelier kann durch Polieren und erneutes Rhodinieren Abhilfe schaffen.

 

Rotgold

 

Rotgold entsteht durch die Menge an Kupfer in der Legierung. Dadurch erhält das Gold einen warmen, rötlichen Farbton.

 

 

 

 

 

Titan

Titan wiegt nur halb so viel wie Edelstahl, ist beständig, zeitlos und hautverträglich. Er besticht durch seine schlichte Eleganz, ist mittlerweile schon sehr beliebt und gewinnt zunehmend an Bedeutung.

 

 

 

Platin

Platin ist ein von Natur aus weißes Edelmetall. Es ist das beständigste, reinste und seltenste der Welt. Es ist ein besonderes Gefühl, mit Trauringen aus Platin zu heiraten. Im Gegensatz zu Gold wird es beinahe in Reinform verwendet – mit einem Anteil von 95%. Darum ist es besonders wertvoll und exklusiv. Weil Platin 30-mal seltener vorkommt als Gold, ist es allerdings auch besonders kostspielig.

 

 

 

 

Bicolor/Tricolor

Unterschiedliche Goldfarben lassen sich toll kombinieren. Darum findet man häufig Bicolor- (Zwei Farben) oder sogar Tricolorringe (3 Farben). Zweifarbige Kombinationen bestehen meist aus Gelbgold und Weißgold, Tricolor oft aus Rot-. Gelb- und Weißgold, So habt Ihr einen Ring, der problemlos zu Eurem anderen Schmuck passt.

 

 

Diamant

Diamanten lassen wohl jede Frau erstrahlen!

Der Diamant ist der König der Edelsteine und besteht aus reinem Kohlenstoff und unterscheidet sich von allen anderen Edelsteinen durch seinen besonderen Härtegrad von 10 auf der 10-teiligen Mohshärte-Skala. Kein anderes Mineral kommt ihm diesbezüglich nahe, selbst das zweithärteste Mineral, der Korund (Rubin & Saphir, Härte 9) weist eine 140-fach geringere Schleifhärte auf. Daher resultiert auch sein Name, der vom griechischen Wort „adamas“ abgeleitet ist, was soviel bedeutet wie „der Unbezwingbare“.

Je besser die Qualität eines Diamanten ist, umso prächtiger ist sein Feuer, umso magischer sein Zauber und seine Ausstrahlung.

Mit den vier C’s kann man die Qualität erkennen:

Carat (Karat): Das Gewicht eines Diamanten wird in Carat gemessen.. Ein Carat steht für etwa 0,2 Gramm. Je mehr, desto wertvoller!

Colour (Farbe): Die beste Farbe eines Diamanten ist die völlige Farblosigkeit. Bei einem absolut farblosen Diamanten durchdringt weißes Licht den Stein mühelos und tritt in den Regenbogenfarben wieder aus. Zusätzlich zu den klassisch weißen Diamanten gibt es sie in allen erdenklichen Farben.

Clarity (Reinheit): Die meisten Diamanten haben sehr kleine natürliche Merkmale, die als Einschlüsse bezeichnet werden. Je weniger und je kleiner diese Einschlüsse sind, umso besser kann das Licht den Stein durchdringen.

Cut (Schliff): Als Cut bezeichnet man den Schliff eines Diamanten und die Anordnung der Winkel und Proportionen. Ausschlaggebend ist, wie ein Diamant geschliffen und poliert wurde, da diese Faktoren das Leben eines Steines – die Brillanz und das Feuer – bestimmen.

 

Spannring

Der Spannring ist eine gestalterisch moderne Fingerringvariante, der durch die Eigenspannung des Ringes selbst, ohne jegliche Fassung, einen Schmuckstein hält. Dieser wird in speziell eingefrästen Einbettungen zwischen beiden Ringenden eingeklemmt.

Edelmetalle, wie Platin und Gold, die durch Kaltverformung die notwendige Spannung erreichen und dem Stein zugleich ein geschmeidiges Lager geben, sind dafür am besten geeignet.

 

 

Brillant

Der Brillant ist ein speziell geschliffener Diamant. Er ist rund, und seine Kante fällt schräg nach außen ab und läuft dann in der Mitte spitz zusammen.

Die glattgeschliffenen Flächen brechen das Licht in zahlreiche Facetten und lassen den Stein besonders funkeln.

 

 

Schliffe

Der Schliff weckt die Schönheit eines Diamanten. Auch ein Stein mit Einschlüssen besticht bei vollendetem Schliff durch die gleiche Brillanz wie ein lupenreiner Diamant.

Neben dem Brillanten gibt es u.a. noch folgende Schliffformen. Princess (Vierkantschliff), Tropfen (Pandeloque), Oval, Smaragdschliff und Navette (Marquise), Baguette, und Herz.

 

Solitär

Diamantringe gibt es in vielen verschiedenen Stilrichtungen. Der Solitär ist ein Ring mit einem einzigen, großen Stein – und der traditionelle Verlobungsring in den USA. Am Hochzeitstag wird ein passender, meist schlichterer Trauring davor geschoben.

 

 

 

Memoire

Der Memoire- oder auch Allianzring ist ein Schmuckstück, bei dem im Laufe der Zeit mehr und mehr Diamanten eingefasst werden, bis die Ringschiene voll besetzt ist. Am Tag der Hochzeit weist er nur drei Diamanten auf, die für die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft stehen. Zu jedem Hochzeitstag kommt ein weiterer Stein dazu. Auch besondere Anlässe, wie die Geburt eines Kindes, können mit einem Diamanten verewigt werden.

 

Pave

Anders als der Memoire-Ring, bei dem die eingefassten Steine in einer Reihe stehen, ist der Pave-Ring dicht mit einem Meer von Brillanten besetzt. Deshalb wird dieser Stil auch als Pflasterfassung bezeichnet.

 

 

 

Punzierung

An der Innenseite des Ringes findest du ein kleines Zeichen – die Punzierung. Alle Gold- und Platinringe sind mit diesem Prüfzeichen versehen. Es gibt den Edelmetallgehalt an, auch der Name des Herstellers wird gestempelt. Die Punzierung ist gesetzlich vorgeschrieben, um Betrug und Fälschungen vorzubeugen.

 

 

Triset

Ein Triset besteht aus drei Ringen, von denen einer dem Bräutigam zugedacht ist und die beiden anderen für die Braut bestimmt sind. Diese bekommt den ersten Ring zur Verlobung oder als Brautgeschenk am Morgen der Hochzeit (Morgengabe). Dieser Ring ist der aufwendigere der beiden und kann sowohl ein Solitär als auch ein diamantbesetztes Schmuckstück sein. Der zweite Ring ist ein schlichter Vorsteckring und wird bei der Trauung überreicht. Beide werden zusammen an einem Finger getragen.

 

 

Rechts oder links?

Traditionell wird im deutschsprachigen Raum der Verlobungsring an der linken Hand, und der Trauring an der rechten Hand getragen. rechts getragen. Fast überall sonst auf der Welt trägt man die Trauringe links, oft damit begründet das dies die Seite des Herzens ist.

Es spricht daher auch nichts dagegen, ihn links zu tragen. Vor allem für Rechtshänder, die das Ringetragen nicht gewohnt sind, ist die linke Hand oft angenehmer.

 

Gravur

Fast jedes Brautpaar wünscht sich Trauringe mit einer originellen und persönlichen Gravur. Mittels modernster Lasertechnik gibt es mittlerweile die Möglichkeit fast jede Idee umzusetzen. Besonders trendig: Gedichte, Liebesversprechen, die Signatur des Partners oder der Fingerabdruck.

 

Verlobungsring

Es gibt kaum etwas Romantischeres, als der klassische Heiratsantrag, verbunden mit dem Überreichen des Verlobungsringes. Dieser wird in der Regel von demjenigen ausgesucht, der die alles entscheidende Frage stellt.

Üblicherweise wird der Verlobungsring an der linken Hand getragen.

Es gibt einen Trend zu besonderen Verlobungsringen zu beobachten: großer Beliebtheit erfreut sich der Ring mit Stein, der später zum Ehering als sogenannter „Aufsteckring“ passt.

Viele Paare tragen gemeinsam Verlobungsringe, die später gegen die Eheringe ausgetauscht werden. Es ist aber auch möglich, dass nur die Braut einen Ring überreicht bekommt, der später als Trauring an die andere Hand überwechselt.

 

Aufbewahrung

Ein Diamant ist besonders hart und könnte andere Schmuckstücke zerkratzen.

Bewahre den Ring so auf, dass er den übrigen Schmuck nicht berührt. Zum Beispiel in einem kleinen Säckchen.

 

 

 

 


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