Tipps für ein schönes Braut Make-up von Feengleich

 

Die Phase des „getting-ready“ mitsamt Braut Make-up ist wahrlich eine magische – ich bin jedes Mal aufs Neue entzückt über das Vetrauen, das mir Bräute entgegen bringen, wenn ich sie während dieser einzigartigen, intimen Stunden in ihrem Leben begleiten darf.

Aber nicht jede Braut möchte eine professionelle Visagistin zu sich holen – deshalb hier ein paar Tipps um trotzdem möglichst „feengleich“ auszusehen:

 

VORBEREITUNG DER HAUT:

– die Haut und Lippen 1 – 2 Tage vorher mit einem Peeling vorbereiten (schon während der Vorbereitungszeit auf Hautverträglichkeit testen!)

– Hauttypgeeignete Pflege als Foundationunterlage und einwirken lassen

– auch die besonders dünne Haut unter den Augen braucht Pflege und eine Vorbereitung auf den Concealer, der die schlaflosen Nächte vor der Hochzeit, die sich nun in Form von bläulichen, grünlichen Verfärbungen unter den Augen zeigen, im Nu verschwinden lässt

 

Make-up: Feengleich | Fotos: Marie Bleyer Fotografie

 

MAKE-UP:

Man sagt, dass die Devise am Hochzeitstag bei der Wahl des Make-ups „weniger mehr ist“ – an und für sich ist das auch meine Devise.

Für die eine Braut ist weniger aber mehr als für die andere mehr weniger ist. Soll heißen: wer sich täglich morgens um 5 Uhr den Wecker stellt um um 9 Uhr zeitgerecht das Haus in Richtung Büro mit einem arabischen, dunklen, Glitzerfunkelmake-up verlassen zu können, wird mit einem sanften Brautmake-up wahrscheinlich nicht authentisch sein und sich ebenso wenig wohl fühlen. Das gilt natürlich auch vice versa.

Was ich hier also schreibe muss nicht für jede Braut passend sein – zumindestens nicht jeder einzelne Punkt davon. Aber vielleicht ist ja die eine oder andere Anregung für jede mit dabei.

 

AUGENMAKE-UP:

Um die Zeit des Einziehens der Pflege in die Haut zu nützen ist es sinnvoll mit den Augen zu beginnen.

– ein Primer (Lidschattenbase) sorgt dafür, dass der Lidschatten besser hält und sich nicht in der Lidfalte absetzt.

– Lidschattenfarben sollten nicht zu stark glitzern – das kann auf Fotos (mit Blitz) unschön reflektieren. Besser auf Texturen mit einem Satin- oder Mattfinish setzen.

– ein Lidstrich am oberen Wimpernkranz betont die Augen. Wenn du Probleme dabei hast einen exakten Lidstrich zu ziehen oder sehr hellhäutig bist und ein Lidstrich zu hart wirkt, benutze einen weichen Kajal (ist er zu hart? mit der Hand oder dem Fön anwärmen) und verwische ihn ein wenig (zB mit einem Wattestäbchen) – das wirkt weicher.

– hellerer Lidschatten am Brauenbogen und im inneren Augenwinkel öffnen den Blick.

– die Augenbrauen sollten auch nicht vernachlässigt werden: auf jeden Fall in Form bringen (lassen) und ein wenig mit Farbe auffüllen – Lidschatten bzw. Brauenpuder wirkt oft natürlicher als Augenbrauenstift

– Mascara: am besten in extreme black (außer bei sehr hellem Teint) und natürlich wasserfest! Wer falsche Wimpern in Betracht zieht: vorher üben, üben, üben und vor allem die Haltbarkeit und Verträglichkeit austesten.

 

Make-up: Feengleich | Fotos: Marie Bleyer Fotografie, Dorelies Hofer Fotografie

 

GRUNDIERUNG:

Eine perfekte Grundierung (Foundation, Concealer, Puder, Rouge) ist die halbe Miete. Sie gleicht farbliche, strukturelle Unregelmäßigkeiten im Gesicht aus und lässt den Teint ebenmäßig wirken.

– Foundation („Make-up“): bei der Auswahl im Idealfall beraten lassen und nicht im Alleinzug das nächstbeste schnappen – der Ton muss passen – Gesicht und Körper sollen zusammengehörig wirken. Ich wähle für Bräute, sofern ihre Haut nicht zu ölig ist, gerne eine Foundation, die „Glow“ verleiht und das Gesicht nicht total mattiert – denn das kann dem Teint Struktur und Frische nehmen. Unreinheiten mit einem passenden Concealer oder Camouflage tupfend abdecken!

– Concealer: 1 – 2 Töne heller als der Foundationton unter den Augen mit den Fingern einklopfen (sparsam sein!).

– Puder: dient dazu, dass die Foundation und der Concealer nicht verwischen und den Hochzeitstag überstehen – zumindestens so gut wie möglich. Das Puder sollte zum Foundationton passen, es kann auch transparentes Puder benutzt werden. Das Puder mit einem Pinsel oder einer Puderquaste in die Haut „drücken“- hast du zu viel erwischt kann Thermalwasserspray helfen und das Hautbild wieder mehr nach Haut aussehen lassen.

– Rouge: meiner Meinung nach ( für eine Braut) unerlässlich – ich bevorzuge Apricottöne oder ein nicht zu grelles rosa.

 

Make-up: Feengleich | Fotos: Claire Morgan Photography, Marie Bleyer Fotografie

 

LIPPEN:

Wie die Haut können auch die Lippen mit einem speziellen Lippenpeeling vorbereitet werden – das entfernt abgestorbene Hautschüppchen und bereitet optimal auf den „Sie dürfen die Braut jetzt küssen“ – Kuss vor. Und was „schmückt“ die Lippen?

– Hier denke ich sehr pragmatisch, soll heißen: die Lippen frisch zu halten sollte nicht allzu viel Aufwand bedeuten. SO schön es aussieht: perfekte klassische rote Lippen halte ich für eine Braut eher für unpraktisch.

– Immer passend sind Gloss oder zarter Lippenstift in hellem rosa, apricot, nude. Den Lippenstift in die Lippen tupfen – das hinterlässt ein sehr weiches, schönes Finish.

– Auf Lipliner würde ich verzichten, wenn es die Lippenform nicht unbedingt verlangt – macht nur zusätzliche Arbeit

Und wer sich das alles so ganz ohne Hilfe trotzdem nicht zutraut, kann ein „Do it yourself Braut Make-up“ – Coaching buchen!

 

 Wir bedanken uns sehr herzlich bei Carina Bauer-Unzeitig von Feengleich für diese interessanten Brautstyling Tipps!

 

 

FEENGLEICH
Carina Bauer-Unzeitig

+43 699 110 71 463

schreibmir@feengleich-makeup.com
www.feengleich-makeup.com
www.facebook.com/feengleich

Carina Bauer-Unzeitig von Feengleich | Foto: Dorelies Hofer Fotografie

 

 

One Comment

Tina

Hallo Carina

Ich werde am 1.7.2017 heiraten und suche immer noch nach passende stylistin !
Hättest du vll Zeit und Lust an dem Tag?

Liebe Grüße
Tina

Reply

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.