Schminktechniken für die Augen

 

Um die ideale Schminktechnik für ein natürliches Augen-Make-up zu finden, spielt die Form der Augen eine ganz entscheidende Rolle. Ob Schlupflider, hängende Augenwinkel oder weit auseinander stehende Augen – mit der richtigen Betonung können kleine Makel ganz schnell kaschiert werden.

 

Anbei ein paar Tipps, die das Styling perfekt machen.

 

Das richtige Make-up bei Schlupflidern:

Wenn das bewegliche Augenlid kaum oder nur wenig zu sehen ist, spricht man vom sogenannten Schlupflid. Ein Makel, den viele Frauen haben. Allerdings lässt sich dieser mit wenig Aufwand verstecken, indem das Auge optisch vergrößert und mit hellen Farbtönen gearbeitet wird.

Schritt 1: Besonders wichtig ist das bewegliche Lid. Hier sollte mit einem Schaumstoff-Applikator ein heller Lidschatten oder eine Highlighter-Creme aufgetragen und anschließend fixiert werden, damit der Blick wacher wirkt.

Schritt 2: Die äußere Partie des Lids wird anschließend mit einem dunkleren Farbton, der von innen nach außen aufgetragen wird, „geliftet“. Den Farbton danach zur Mitte und zur Braue hin verstreichen und auf weiche Übergänge achten.

Schritt 3: Um das Auge noch mehr zu öffnen, bietet es sich an, mit einem haut- oder cremefarbenen Kajal zu arbeiten. Auf dem inneren Augenlid sorgt dieser für eine weichere Kontur.

Schritt 4: Zuletzt werden die oberen Wimpern mehrmals kräftig getuscht. Dabei immer von innen nach außen arbeiten.

 

 

 

Das richtige Make-up bei hängenden Augenwinkeln:

Hängende Augenwinkel lassen Augen meist klein und müde wirken. Der Blick erscheint schwer und traurig, weshalb der Einsatz eines Concealers besonders wichtig ist.

Schritt 1: Mittels eines Schaumstoff-Applikators wird der Concealer im inneren Augenwinkel aufgetragen und mit den Fingerspitzen leicht eingeklopft bzw. verwischt. Immer von innen nach außen.

Schritt 2: Der Lidschatten wird anschließend vom äußeren Augenwinkel bis zur Mitte des Augenlids aufgetragen und sanft verwischt, sodass weiche Konturen entstehen.

Schritt 3: Im dritten Schritt kommt wieder der Kajal zum Einsatz. Um die Augenwinkel optisch zu pushen und weniger zu beschweren, wird der Farbton am unteren Wimpernkranz nur bis zur Hälfte aufgetragen. Der innere Augenwinkel wird ausgespart.

Schritt 4: Zum Schluss werden sowohl die unteren als auch die oberen Wimpern kräftigt getuscht.

 

 

 

Das richtige Make-up bei eng zusammenstehenden Augen:

Wer eine schmale Nase hat, hat oftmals das Problem, dass die Augen relativ eng zusammenstehen. Deshalb ist es wichtig, dass die äußere Augenpartie optisch etwas gestreckt wird, damit die Augen weiter auseinander erscheinen.

Schritt 1: Bevor mit dem eigentlichen Make-up begonnen wird, sollten mit einem Concealer eventuelle Rötungen und Schatten unter den Augen abgedeckt werden. Dabei den Concealer sanft mit den Fingerspitzen einklopfen und nicht verwischen.

Schritt 2: Um den inneren Augenwinkel zu betonen und optisch hervorzuheben, werden Glanzpunkte gesetzt. Dafür eignen sich schimmernde Kajals oder ein heller Lidschatten.

Schritt 3: Im äußeren Augenbereich wird dagegen mit einem Goldton gearbeitet. Dieser wird nicht nur auf dem beweglichen Lid, sondern auch zu den Brauen hin und am unteren Wimpernkranz aufgetragen. Schritt 4: Um den Farbton des Lidschattens zu unterstreichen, wird das Auge am unteren Wimpernkranz anschließend mit einem brauen Kajal betont. Das innere Lid wird mit einem hellen Kajal in Szene gesetzt und sorgt so für einen wachen Blick.

Schritt 5: Zuletzt werden die oberen Wimpern kräftig getuscht, die unteren nur dezent.

 

 

 

Das richtige Make-up bei weit auseinander stehenden Augen:

Eng auseinander stehende Augen strecken das Gesicht meist optisch etwas, weshalb es wichtig ist, diese Partie mit dem richtigen Make-up zusammenrücken zu lassen.

Schritt 1: Zunächst wird auf dem beweglichen Augenlid ein hellbeigefarbener Lidschatten aufgetragen. Entweder sanft mit den Fingern oder einem entsprechenden Applikator. Im oberen Bereich und entlang des unteren Wimpernkranzes wird anschließend ein bronzefarbener Ton verwendet, der nicht über den äußeren Augenwinkel hinaus gehen sollte, da das Auge sonst zu sehr gestreckt wird.

Schritt 2: Um das innere Augenlid zu betonen, wird mehrmals mit einem Kajal eine Linie nachgezogen.

Schritt 3: Zusätzliche Highlights werden unterhalb der Augenbrauen gesetzt, damit das Make-up frischer und strahlender wirkt. Geeignet sind hierfür helle Eyeshadows oder spezielle Highlighter-Cremes.

Schritt 4: Zum Schluss werden sowohl die oberen als auch die unteren Wimpern getuscht.

 

 

Bilder: Max Factor
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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