Das Brautkleid-Einmaleins

 

Die Liebe beflügelt – das wissen wir! Nur ein Hochzeitstag kann die Gefühle zweier Menschen noch ein wenig höher tragen. Der Hochzeitstag setzt der nicht enden wollenden Liebe das Sahnehäubchen auf und er bleibt ein Leben lang eine wunderschöne Erinnerung.

Das absolute Highlight einer Hochzeit ist natürlich die Braut – insbesondere dann, wenn sie ein umwerfend schönes Hochzeitskleid trägt. Bevor in Sachen Brautkleidwahl das pure Nervenchaos ausbricht, lohnt sich ein Blick in unser Brautkleid-Einmaleins, denn das perfekte Brautkleid hat viele Facetten und soll die Braut in einem atemberaubenden Glanz erstrahlen lassen.

 

Der Zweiteiler

Zweiteiler sind die Klassiker unter den modernen Brautkleidern. Neben einer die Taille betonenden Korsage darf natürlich auch der passende Rock nicht fehlen. Zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten sorgen für Individualität und lassen sich vor allen Dingen im Hüft- und Beinbereich der persönlichen Figur anpassen. Zwei Teile, die zu einem gelungenen Gesamtpaket verschmelzen und dadurch zahlreiche Blicke auf sich ziehen.

 

Die A-Linie

– schlank aus jedem Blickwinkeln. Was macht A-Linien Brautkleider aus? Natürlich ist es das Oberteil, welches bei klassischen A-Linien eng anliegt und den Oberkörper sozusagen ins „Rampenlicht“ rückt. Der Rock ist nur leicht ausgestellt und ebenfalls sehr schön, um eine schlanke Silhouette zu erwirken. Den Namen verdankt dieses Hochzeitskleid seinen senkrechten Nähten, die von oben durchgehend bis hin zum Rock reichen. Der ausgestellte Rock wirkt durch fehlende Teilnähte wie der Buchstabe A. Das Schöne an einem A-Linien Kleid ist die Tatsache, dass es nahezu jeder Braut steht und die Figur gelungen kaschiert.

 

 

 

Empire Brautkleider

– eine fließende Sache. Typisch für Empire Brautkleider sind die Taillennähte, die sehr weit nach oben reichen. Dort enden sie häufig in einem wunderbar gestickten Band, welches natürlich individuell wählbar ist. Der Rock des Kleides erscheint sehr fließend, denn er ist nicht nur recht schmal geschnitten, sondern besteht auch meist aus dünnen Stoffen. Diese wehen schmeichelnd im Wind und verleihen dem gesamten Kleid eine fließende Lockerheit. Empire Brautkleider werden üblicherweise aus sehr zarten und leichten Stoffen hergestellt, um den „Fluss“ noch intensiver zu erreichen, der charakteristisch für diese Kleiderform ist. Seidenchiffon ist eine der wenigen Alternativen, die für einen zusätzlichen Hauch von Romantik sorgt. Eben das perfekte Kleid für eine romantische Traumhochzeit. Heiraten in der Schwangerschaft ist mit einem Empire Kleid kein Problem mehr, denn besonders der Bauch wird durch den Schnitt gekonnt kaschiert. Das Hauptaugenmerk richtet sich hingegen in erster Linie auf Schultern, Dekolleté und Arme. Da es eine streckende Optik verspricht, ist auch dieses Kleid für nahezu jeden Körperbau geradezu prädestiniert. Die Brust soll eine besondere Fülle erlangen. Dies geschieht aber nicht etwa durch übermäßiges „Pushen“, sondern durch das Setzen gezielter Akzente – darunter Stickereien und andere romantische Verzierungen. Eine große Brust kann mit einem quadratischer Dekolleté-Schnitt optisch verkleinert werden.

 

Duchesse – das Prinzesskleid

Die Prinzessin im Brautkleid – Frauen mit schlankem Oberkörper kann zu einem Prinzessinnenkleid á la Duchesse geraten werden. Es versprüht einen Hauch von Märchen und macht den schönsten Tag im Leben zu einer wahren Traumhochzeit. Die Taille wird bei diesem Kleid ins Rampenlicht gerückt, denn dort beginnt der weit geschnittene Rock, der meist zusätzlich mit einem Reifrock unterlegt wird. Breite Hüften sind dank des Duchesse-Kleides kein Problem mehr und selbst kräftige Oberschenkel verschwinden wie durch Zauberhand. Duchesse Kleider sind in zahlreichen Variationen zu erhalten – von schlicht bis pompös. Selbst das zusätzliche Tragen einer Schleppe ist bei dieser Kleiderform möglich. Aufsehenerregend wirkt das Kleid ohne Träger mit Handschuhen.

 

 

 

 

Die erotische Meerjungfrau

Erotische Kurven lassen sich dank der sinnlichen Meerjungfrau-Linie ideal betonen. Dieses Kleid kennen viele Frauen unter dem Namen „Fishtail“ und wer sich mit Meerjungfrauen auskennt, der weiß, dass sich in einem solchen Kleid wirklich jede noch so kleine Rundung perfekt betonen lässt. Das enganliegende Brautkleid hat einen Beinschlitz. Ein wenig Selbstbewusstsein ist natürlich notwendig, um sich für die „Meerjungfrau“ zu entscheiden. Satin und Seide sind die idealen Stoffe für diese Variante, denn sie schmiegen sich sinnlich an den Körper und stellen zudem einen wahren Blickfang dar.

 

Das Etuikleid oder Schmaler Schnitt

Eine weitere sehr figurbetonte Möglichkeit ist das klassische Etuikleid. Es ist nicht so extrem eng anliegend, wie es beim Meerjungfrau- Schnitt der Fall ist und doch lassen sich die weiblichen Rundungen wunderbar betonen. In Höhe des Knies fällt das Kleid ein wenig weiter auseinander und eignet sich daher ideal für breite Oberschenkel. Der Blickfang hier ist das Dekolleté – je nach Ausführung des Kleides.

Eine lange Schleppe oder ein großer Brautschleier bilden zu diesem schlichten Stil einen tollen Kontrast. Für einen errotischen Look wählst du am besten ein trägerloses Kleid.

 

 

 

 

 


von

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.