Handschuhe für die Braut – eine perfekte Ergänzung zum Brautkleid

 

Die Handschuhe für die Braut stellen eine direkte Ergänzung zum Brautkleid dar. Ihr Stil muss sich dem des Kleides anpassen, ihn unterstreichen.
Genau wie eine Stola verleihen sie der Braut etwas Edles, Feines, Angezogenes. Wenn sie nicht gerade dem Schutz vor Kälte dienten, waren Handschuhe historisch gesehen, der „feineren Gesellschaft“ vorbehalten. Und diesen vornehmen Touch verleihen sie auch heute noch ihrer Trägerin.

 

Bereits im 18. Jahrhunder trugen die feinen Damen der Gesellschaft Handschuhe. Sie gehörten zum guten Ton, und waren ein notwendiges Detail des Outfits, und das nicht nur zu Hochzeiten.

 

Die englischen, ritterlichen Herren schenkten ihrer Auserwählten Handschuhe als Symbol ihrer unsterblichen Liebe. Wurden die Gefühle erwidert, trug die Dame die geschenkten Handschuhe in der Kirche tragen.

 

Die unterschiedlichen Modelle

Wenn ein Brautkleid lange Ärmel hat, ist es eher unwahrscheinlich, dass dazu auch Handschuhe getragen werden; wenn doch, wird es sich um sehr kurze Handschuhe handeln müssen.

 

Bei allen ärmellosen oder kurzärmeligen Brautkleidern dagegen lassen sich durch geschickte Wahl der Handschuhe tolle Effekte erzielen. Brauthandschuhe variieren sowohl in Länge, Farbe, Material und Verzierung als auch darin, ob sie als Fingerhandschuhe oder als fingerlose Stulpen getragen werden.

 

Die Farbe

Die Handschuhfarbe entspricht entweder genau dem Ton des Brautkleides oder hebt sich zusammen mit den Schuhen in einer blassen Pastellfarbe ab. Die Alternative ist, dass zusammen mit anderen Accessoires ein starker Kontrast gebildet wird, die Handschuhe also eine ganz andere Farbe als das Kleid haben. Es gibt die Brauthandschuhe z.B. in weißen und cremefarbenen Farbnuancen, aber auch in knalligen Farben.

 

 

Das Material

Meistens handelt es sich um Stretchmaterial, damit sich der Handschuh geschmeidig an den Arm anlegt. Elastisches Satin, Voile und Spitze werden allein oder in einer Kombination verarbeitet. So sind Satinhandschuhe mit Spitzeneinsätzen an verschiedenen Stellen und in verschiedenen Formen sehr beliebt. Als Verzierungen sind weiterhin Perlen, Strass und Stickerei zu finden.

 

Die Form

Hier musst du dir vorher gut überlegen, ob es dich stören könnte, dass die Finger der behandschuhten Hand weniger sensibel sind. Wenn die Brauthandschuhe ein tragender Teil des Gesamt-Outfits sind, kann man sie schließlich nicht ständig ausziehen. Ebenfalls musst du dir im Klaren darüber sein, ob du den Ring über dem Handschuh anziehen willst: er müsste für die Hochzeit dann weiter gemacht werden und später wieder enger.
Die fingerlose Form wären dann Stulpen, die vom Gelenk zum Mittelfinger spitz zulaufen und oft von einer Schlinge um den Mittelfinger gehalten werden. Diese Lösung wirkt besonders bei Stulpen bis zum Ellbogen sehr elegant.

 

Die Länge

Von handgelenkskurz über das Handgelenk überragend, ellbogenlang, bis zum Oberarm reichend: mit jedem Zentimeter wachsen die festliche und extravagante Anmutung der Brauthandschuhe.
Besonders bei schulterfreien Corsagenkleidern wird das Augenmerk so auf die Schönheit von Schultern, Dekolleté und Gesicht gelenkt. Das erinnert an den mondänen Glanz vergangener höfischer Zeiten…

 

Doch dies ist dein Tag, du darfst dich also königlich präsentieren und amüsieren!

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

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