Carmen und Ingo – Fotografen des Monats Juni

 

 

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[CP] Totally We from Carmen and Ingo Photography on Vimeo.

 

Carmen and Ingo Photography
Ingomar Leitner und Carmen Wiggisser

Milbertshofener Straße 59
D-80807 München

T: +49 (1)7621325188
E: foto@carmenandingo.com
W: www.carmenandingo.com

 

 

Carmen und Ingo sind seit Jahren begeisterte und erfolgreiche Fotografen. Wir durften bereits einige ihrer bemerkenswerten Hochzeitsreportagen auf unserem Hochzeitsguide zeigen. Ihr findet sie unter „Real Weddings“.

Wir freuen uns sehr, euch das sympathische Paar in dem nachstehenden Interview vorzustellen.

 

 

Carmen und Ingo, ihr habt eine sehr fröhliche, offene und gewinnende Ausstrahlung und man spürt sofort eure Begeisterung fürs Fotografieren. Was macht für euch die Leidenschaft am Fotografieren aus?

 

Ingo: Das ist sehr nett gesagt, danke. Die Leidenschaft am Fotografieren ist um ehrlich zu sein eine Sache, die Interaktion und der Spaß mit den Menschen vor der Kamera, eine ganz andere. Natürlich haben wir, wie vermutlich jeder Fotograf Spaß an der Fotografie als solche. Es vergeht auch kaum ein Tag wo wir nicht fotografieren und sei es „nur“ mit dem Handy.

Aber die eigentliche Leidenschaft ist, etwas für andere Menschen zu tun. Wir lieben Menschen und den Umgang mit ihnen und es ist für uns eine wahnsinnig große Ehre, wenn wir gefragt werden, ob wir denn beim (für viele) schönsten Tag in ihrem Leben dabei sein dürfen. Aber nicht nur bei Hochzeiten, wir sind durchwegs immer mit glücklichen Menschen zusammen und arbeiten viel um diese Menschen noch glücklicher und zufriedener zu machen. Und das ist die eigentliche Leidenschaft für uns an der Fotografie.

 

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Wodurch unterscheidet ihr euch von anderen Fotografen? Was ist charakteristisch für euch?

 

Carmen: Gut, es liegt auf der Hand, dass wir zu zweit sind und das ist wohl der offensichtlichste Unterschied zu den meisten Kollegen. Wir sind immer im Team unterwegs und harmonieren wie vermutlich kein anderes Fototeam. Über die Jahre und die Erfahrung mit dieser Leidenschaft haben wir gelernt uns blind zu verstehen und ohne große Absprachen können wir uns ganz auf unsere Kunden und den Auftrag konzentrieren. Jeder weiß vom andern was er denkt, natürlich hauptsächlich bezogen auf den Moment und ein eventuelles Bild im Kopf, aber wir sind sehr ähnlich gestrickt.

Ein großer Vorteil des Zuzweitseins ist, dass die getrennte Begleitung beim Brautpaar auch Geschlechter getrennt ist, dabei fühlen sich viel Menschen, besonders Frauen, einfach gleich wohler. Ich weiß nicht ob ich als Frau wirklich einen Mann dabei haben möchte, wenn ich mit Unterwäsche in mein Brautkleid hüpfe *lacht*.

 

Ingo: Und ich weiß nicht, ob du mit den Jungs in den Wiener Prater auf ein kühles Blondes mitgenommen worden wärst, während sich die Braut und ihre Mädels hergerichtet haben :-).
Was hier noch dazu kommt, sind natürlich die zwei Blickwinkel, die wir bieten. Was Braut und Bräutigam machen, bevor sie sich das erste Mal sehen, wird von uns dokumentiert und zeigt, was so passiert ist in den Anfangsstunden. Auch in der Kirche und bei der Party danach ist es von Vorteil zu zweit zu sein, vier Augen sehen mehr als zwei :-).

 

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 Für welche Brautpaare seid ihr das ideale Fotografen-Team?

 

Ingo: Eigentlich für alle, die uns gerne dabei haben wollen, wir machen da natürlich keine Ausnahmen und so kommt es vor, dass wir auf Hochzeiten in ganz Europa unterwegs sind und auch international durchstarten wollen.

 

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Ich denke, die Chemie zwischen Brautpaar und Fotograf ist für eine gelungene Hochzeitsreportage sehr wichtig. Wie seht ihr das? Wie lernt ihr die Brautpaare kennen und worauf achtet ihr dabei?

 

Ingo: Da hast du absolut recht. So ist es! Es gibt da draußen so viele gute Fotografen, man glaubt es kaum, aber es ist ein wirklich sehr gesättigter Markt. Ausgezeichnete Bilder will jeder haben und das findet man eigentlich recht schnell und einfach.
Also wenn die Bilder nicht überzeugen, dann kommen meistens die Leute gar nicht so weit, einen persönlich kennen zu lernen.
Für uns ist es das Wichtigste, dass zwischen uns vier, wenn wir uns kennenlernen oder treffen, die Chemie stimmt. Und das muss einfach richtig passen, immerhin sind wir in sehr intimen Momenten dabei und das Schlimmste wäre, wenn sich die Brautleute oder wir nicht wohl fühlen.

 

Carmen: Wenn uns jemand kennen lernt, zweifelt ob wir wohl die Richtigen sind für diese vertrauensvolle Aufgabe, dann ist uns persönlich viel lieber, sie suchen sich jemanden bei dem sie sich wohler fühlen. Kommt zwar nicht wirklich oft vor, ganz im Gegenteil uns verbindet mit sehr vielen unserer Hochzeitspaare eine wirkliche, nachhaltige Freundschaft. Es ist toll, wenn auch nach dem Event noch Kontakt zu dem Pärchen besteht und wir bei weiteren wichtigen Ereignissen dabei sein dürfen. Gerade vor Kurzem durften wir den 7 Wochen alten Sohn eines unserer Traumpärchen von 2009 fotografieren. Was für eine Freude!

 

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Nutzt ihr auch das Internet für die Kontaktaufnahme bzw. das Kennenlernen?

 

Carmen: Absolut! Eine wirklich super Sache ist, dass zukünftige Brautpaare sehr einfach die Möglichkeit haben uns vorab kennen zu lernen. Also wenn gewünscht, auch total anonym. Wir sind in den sozialen Netzen wie Facebook und Twitter stark vertreten und gewähren sehr viel Einblick in das was wir tun und wie wir sind. Wenn wir dann zum ersten Treffen kommen, ist es auch oft so als ob wir uns schon lange kennen würden.

 

Ingo: Wir waren auch vor kurzem auf einer längeren Reise, aber auch hier von München aus besteht oft nicht die Möglichkeit für ein persönliches Treffen also lernen wir uns einfach via Skype kennen und ehrlich, das klappt perfekt! Auch E-Mails und sonstige Nachrichten versuchen wir immer schnellst möglich persönlich zu beantworten und freuen uns über jede Kontaktaufnahme.

 

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Lehnt ihr Anfragen auch ab?

 

Ingo: *lacht* – Wir freuen uns über jedes individuelle Pärchen, das uns gerne an ihrem besonderen Tag dabei haben will. Wir lieben gerade die Vielfältigkeit unserer Paare und die unglaublich tollen Ideen, Menschen und Locations die bei jedem Job auf uns warten.
Trotzdem gibt es eine Sache, die wir nicht ganz so toll finden, nicht aus Gründen, die mit den Menschen zu tun haben. Es gibt da in Salzburg ein Standesamt, welches eher an eine Massenabfertigung erinnert. Obwohl es zu einem der schönsten Ämter gehört, die es in Österreich gibt, lässt es einfach keinen Spielraum für Kreativität und deshalb versuchen wir es auch zu vermeiden dort zu Arbeiten.

 

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Ihr arbeitet ja immer als Team. Habt ihr ein Konzept wie Ihr euch den Tagesablauf bei einer Hochzeit einteilt?

 

Ingo: Wie schon oben gesagt, wir verstehen uns blind. Wir verbringen so viel Zeit miteinander. Die Fotografie und alles rund herum gehört zu unserem Leben. Ein Rezept für Hochzeiten gibt es nicht, wir waren noch nie auf zwei gleichartigen Hochzeitsevents und genau so gehen wir an eine Hochzeit heran, immer individuell und auf die Paare sowie deren Persönlichkeiten angepasst. Da wir nur Ganztagesreportagen an den Sommerwochenenden machen, sind wir meist von der Vorbereitung bis zur Party dabei, die meisten haben bereits ihren Plan und da passen wir uns dann an.

 

Carmen: Wir werden sehr oft gefragt „Wann muss man denn dies und das machen? Wie viel Zeit brauchen wir denn fürs Shooting? Ist dies oder das nun vor oder nach der Agape?“ Es gibt nur eine Regel: Macht das, was euch an dem Tag Spaß macht und macht es wann es euch am besten rein passt. Es ist euer großer Tag! Klar versuchen wir unsere Wünsche, meistens Licht bedingt, einzubringen, aber wir können ein Portraitshooting des Paares in 10 Minuten oder in 2 Stunden Zeit absolvieren, und genauso bei großer Mittagshitze oder bei wunderschönstem Abendlicht. Je nachdem was den Leuten wichtig ist.

 

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An einem Hochzeitstag müssen Fotos in der Regel relativ spontan entstehen. Trotzdem habt ihr ja meist zwischendurch ein kurzes Foto-Shooting mit dem Brautpaar. Wie bereitet ihr euch darauf vor bzw. wie entstehen eure Ideen dafür?

 

Carmen: Das Paarshooting ist für die meisten sehr wichtig. Uns ist es immer ein Bedürfnis, dass wir dabei die Brautleute so zeigen wie sie sind und vielleicht auch was sie ausmacht. Für die Vorbereitung haben wir Fragen an das Brautpaar und basierend auf den Antworten bekommen sie von uns Vorschläge was wir machen können. Oft macht einem das Wetter einen Strich durch die Rechnung und dann zählt einfach Spontanität von uns und von den Brautleuten um das Beste daraus zu machen.

 

Ingo: Bei diesen Shootings z.B. ist die angesprochene Chemie, der Spaß den wir vier haben, extrem entscheidend für die Bilder, die eine Geschichte erzählen ohne dabei aufgesetzt und künstlich zu wirken. Wir helfen unseren Paaren auch hin und wieder beim Posen, versuchen das aber alles sehr ungekünstelt zu gestalten um keine „gestellten“ Bilder zu bekommen. Und alle wollen natürliche Fotos, oft entstehen genau diese zwischen zwei Posen 🙂

 

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Ihr seid bereits seit über 8 Jahren auch privat ein Paar. Wie gelingt es euch Berufliches und Privates zu vereinen und so gut zu harmonieren?

 

Carmen: Der Schlüssel ist wohl unsere Liebe zueinander und der gegenseitige Respekt, nicht nur privat, sondern auch vor den beruflichen Leistungen. Das klingt ziemlich kitschig, aber wir lieben „Liebesschnulzen“, nicht umsonst sind wir auf Hochzeitsfotografie spezialisiert! *beide lachen* Wir Reisen sehr sehr gerne, und haben auch gerade eine sechs monatige Weltreise hinter uns auf der wir 24h – 7 Tage die Woche zusammen waren. Und es war wundervoll – wenn das mal kein Liebesbeweis ist! *grins*

 

Ingo: Das Reisen und neue Menschen kennenlernen, zeigt uns oft, manchmal zu oft, dass wir in unserem Leben solange wir gesund sind, eigentlich keine Probleme haben. Sobald wir dann irgendwann mal in einer Argumentation oder einem Streit enden (sehr selten aber doch), besinnen wir uns ziemlich rasch darauf (jeder für sich), dass es viel wichtigere Dinge gibt und wir uns gerade nur selbst Probleme machen und Stress generieren. Wir treten Anfang Juni ins neunte Jahr ein und sind super glücklich.

 

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